Smartphone und Browser
Hinweis in den Apps für iOS und Android und im Desktop-Browser über Web Push, den Standard aus RFC 8030.
Hinweise in Echtzeit
Push-Benachrichtigungen in der App und im Browser für alles, was nicht warten kann: eine veröffentlichte Gehaltsabrechnung, ein offener Urlaubsantrag, eine zugewiesene Abweichung oder ein Zertifikat kurz vor Ablauf.
Für Dringendes taugt die interne E-Mail schon lange nicht mehr: Sie kommt zusammen mit vierzig anderen an und wird gelesen, wann auch immer. Eine Push-Benachrichtigung erscheint auf dem Bildschirm, sobald das Ereignis eintritt, und in Kimobox wird sie nicht per Rundschreiben verschickt, sondern nach Regeln: Für jedes Ereignis ist festgelegt, wer Bescheid wissen muss, mit welcher Dringlichkeit und über welchen Kanal. Was nicht dringend ist, wird gebündelt, und was wichtig ist und ungeöffnet bleibt, eskaliert per E-Mail und danach an die verantwortliche Person.
Hinweis in den Apps für iOS und Android und im Desktop-Browser über Web Push, den Standard aus RFC 8030.
Wer was erhält, wird pro Ereignis und Rolle festgelegt: Der Genehmigende bekommt den Antrag, der Antragsteller die Antwort, und sonst niemand.
Hinweise mit geringer Dringlichkeit werden in einer täglichen Zusammenfassung gebündelt. Der Posteingang ist kein Rauschen mehr, und das Dringende sticht wieder heraus.
Der Push enthält Betreff und Link; den Inhalt sieht man erst nach der Anmeldung. Eine Benachrichtigung auf dem Sperrbildschirm kann jeder lesen.
+ infoWird ein wichtiger Hinweis nicht innerhalb der vorgesehenen Frist geöffnet, geht er per E-Mail erneut raus und, falls weiterhin ungelesen, an die verantwortliche Person.
Festgehalten wird, wann er gesendet, zugestellt und geöffnet wurde. Das ist der Unterschied zwischen der Annahme, jemand wusste Bescheid, und dem Beweis.
Worüber informiert wird
Praxisbeispiele
Personal · Veröffentlichung der Gehaltsabrechnungen
Vorher Rundmail an die gesamte Belegschaft, dass die Gehaltsabrechnung verfügbar ist. Wer sie übersieht, ruft in der Verwaltung an, und die Verwaltung verbringt die letzte Monatswoche damit, denselben Satz zu wiederholen.
Nachher Push-Hinweis, sobald die Abrechnung im Portal veröffentlicht ist, mit Lesebestätigung pro Person. Wer sie nach drei Tagen nicht geöffnet hat, erhält eine Erinnerung, und erst dann erscheint die Person auf der Liste der offenen Fälle.
Qualität · Abweichungen
Vorher Die Abweichung wird im System zugewiesen und bleibt dort liegen. Der Verantwortliche erfährt davon in der Monatsbesprechung, wenn die Frist bereits verstrichen ist und der Verzug gegenüber dem Auditor begründet werden muss.
Nachher Hinweis bei der Zuweisung, Erinnerung drei Tage vor Fristablauf und Eskalation an die Qualitätsleitung bei Überschreitung. Der Verlauf der Hinweise begleitet die Abweichung ins Audit.
CAE · Unterlagen von Fremdfirmen
Vorher Das Zertifikat eines Fremdunternehmens ist vor zwei Wochen abgelaufen. Aufgefallen ist es erst, als dessen Monteur schon am Werkstor steht und keinen Zutritt erhalten kann.
Nachher Hinweis dreißig Tage vor Ablauf an das Fremdunternehmen und die interne Ansprechperson, mit Erinnerungen nach fünfzehn und nach fünf Tagen. Der Zutritt scheitert nicht mehr überraschend.
Begriffe
Häufige Fragen
Ein Hinweis, den der Server an das Gerät schickt, ohne dass die Person etwas öffnen muss. Anders als die E-Mail wartet er nicht darauf, dass jemand ins Postfach schaut: Er erscheint auf dem Bildschirm, sobald das auslösende Ereignis eintritt.
In beiden. Im Browser stützt es sich auf Web Push, den in RFC 8030 definierten Standard, den Chrome, Firefox, Edge und Safari bereits umsetzen. Auf dem Smartphone auf die nativen Benachrichtigungen von iOS und Android.
Ja. Die mobile App erhält native Benachrichtigungen, und Push aus dem Browser funktioniert in Safari ab iOS 16.4 – vorausgesetzt, die Person hat die Website zum Home-Bildschirm hinzugefügt.
Für die Aktivierung ja: Browser und Betriebssystem fragen ausdrücklich um Erlaubnis, und sie lässt sich jederzeit widerrufen. Beim Inhalt kommt es darauf an: Ein Servicehinweis – Ihre Gehaltsabrechnung ist verfügbar – ist keine Werbung, während eine kommerzielle Kommunikation auf elektronischem Weg nach Art. 21 des spanischen Gesetzes über Dienste der Informationsgesellschaft (LSSI) eine vorherige Einwilligung erfordert.
Betreff und Link, mehr nicht. Die Details sieht man in der Plattform, nach der Anmeldung. Das ist eine direkte Umsetzung des Grundsatzes der Datenminimierung aus Art. 5 DSGVO und verhindert zudem, dass ein Hinweis auf dem Sperrbildschirm Dritten zeigt, was sie nicht sehen sollen.
Nein. Der Inhalt der Nachricht ist gemäß RFC 8291 Ende-zu-Ende-verschlüsselt, sodass der Zustelldienst des Browsers den Hinweis transportiert, ohne ihn lesen zu können.
Ja: Zeitpunkt von Versand, Zustellung und Öffnung werden protokolliert. Bei Personalunterlagen belegt genau diese Spur die Bereitstellung.
Indem man weniger schickt. Regeln pro Ereignis und Rolle verhindern, dass das halbe Unternehmen in Kopie steht, Hinweise mit geringer Dringlichkeit werden gebündelt, und jede Person legt fest, zu welchen Zeiten sie sie erhalten möchte. Ein Kanal, der über alles informiert, informiert am Ende über nichts.
Erhält denselben Hinweis per E-Mail. Der Kanal wechselt; die Regel, wer Bescheid wissen muss, nicht.
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Quellen
Verweise auf den geltenden amtlichen Text. Wird eine Norm überarbeitet, wird diese Seite aktualisiert und das Revisionsdatum entsprechend angepasst.
Kimobox sendet Push-Benachrichtigungen an die mobilen Apps für iOS und Android und an den Browser über Web Push, den in RFC 8030, 8291 und 8292 definierten IETF-Standard, mit Ende-zu-Ende-verschlüsseltem Inhalt und Identifizierung des sendenden Servers.
Die Hinweise werden pro Ereignis und Rolle konfiguriert – Veröffentlichung von Gehaltsabrechnungen, Urlaubsgenehmigungen, Abweichungen, Ablauf von Zertifikaten, Dokumente zur Signatur –, mit Bündelung in Zusammenfassungen, Eskalation per E-Mail und Protokoll von Zustellung und Lesen jeder Benachrichtigung.